Der Sternenhimmel im 1. Quartal 2026
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Sternkarte für das 1. Quartal
Die Planeten
| Der innerste Planet Merkur zeigt sich vom 8. Bis zum 25. Februar im Südwesten am Abendhimmel. Am 17. Februar ist die beste Sichtbarkeit. | |
| Die Venus ist im Januar in Konjunktion mit der Sonne und daher unsichtbar. Ab Mitte Februar taucht sie am Abendhimmel auf und steht im März als heller „Abendstern“ im Westen am Himmel. | |
| Der rote Planet Mars erreicht am 9. Januar ebenfalls seine Konjunktion und bleibt das ganze Quartal über unsichtbar. | |
| Jupiter steht im Sternbild Zwillinge und erreicht am 10. Januar seine Opposition. Er ist dann die ganze Nacht über zu sehen. Im März fängt er an, früher unterzugehen, Ende März bereits um 3 Uhr. | |
| Saturn steht im Januar noch am frühen Abendhimmel im Westen im Sternbild Wassermann. Ab Ende Februar wird er nicht mehr zu sehen sein, da er am 25. März in Konjunktion zur Sonne stehen wird. |
Die Mondphasen
Als Mondphasen bezeichnet man die wechselnden Lichtgestalten des Mondes. Sie entstehen durch die perspektivische Lageänderung seiner Tag-Nacht-Grenze relativ zur Erde während seines Erdumlaufes. Gebräuchlich ist die Einteilung in vier Viertel von je ungefähr einer Woche Länge.
| erstes Viertel | Neumond | letztes Viertel | Vollmond |
|---|---|---|---|
| 03.01. | 10.01. | 18.01. | |
| 26.01. | 01.02. | 09.02. | 17.02. |
| 24.02. | 03.03. | 11.03. | 19.03. |
| 25.03. |
Der Sternenhimmel
Der Himmel wird im Januar vom Wintersechseck bestimmt, welches sich aus Kapella im Fuhrmann, Riegel im Orion, Pollux in den Zwillingen, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund und Aldebaran im Stier zusammensetzt. Tief im Osten kündigt der Löwe mit seinem Hauptstern Regulus bereits den Frühling an. Zwischen den Zwillingen und dem Löwen befindet sich der Krebs, der aus lichtschwachen Sternen besteht und daher nicht ganz einfach am Himmel zu entdecken ist. Im Krebs befindet sich der offene Sternenhaufen Praesepe (lat. Krippe), der schon mit bloßem Auge gesehen werden kann. Im März befinden sich die Wintersternbilder tief im Westen. Der Sternenhimmel wird nun von Löwe und Krebs bestimmt und im Osten zeigt sich bereits die Jungfrau.
Beobachtungstipp
Der Winter ist die beste Jahreszeit zum Sterne beobachten, weil die prinzipiell kühle, trockene Luft weniger Feuchtigkeit und Dunst enthält, was zu einer viel klareren, schärferen Sicht führt, die Sterne heller erscheinen lässt und die Milchstraße besser sichtbar macht. Zudem wird es früher dunkel und die Nächte sind länger, was mehr Zeit für Beobachtungen bietet, und es gibt viele beeindruckende Wintersternbilder wie den Orion zu sehen. Und wir schauen auf die dem Zentrum abgewandte Seite der Milchstraße, was auch zu einem dunkleren Himmel beiträgt. Vorausgesetzt, es regnet nicht.
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